SABA Sabine M

SABA Sabine M

Kleinformsuper aus dem Jahr 1958.
Langwelle 150 - 350 kHz
Mittelwelle 510 - 1610 kHz
Kurzwelle 5,8 - 12,5 MHz
UKW 87 - 100 MHz
10 FM-Kreise, davon drei veränderbar durch L
7 AM-Kreise, davon zwei veränderbar durch C
Zwischenfrequenz 6,75 MHz für FM, 460 kHz für AM
Doppel-Simplex-Antrieb zur Vorwahl je eines AM- und FM-Senders
Ferrit-Stabantenne für Mittelwelle und Langwelle, Hilfsantenne für UKW
Bestückt mit 6 Röhren:
UCC85 = FM-Vorstufe
UCC85 = selbstschwingende FM-Mischstufe
UCH81 = AM-Oszillator
UCH81 = 1. FM-ZF Stufe / AM-Mischstufe, geregelt
UF89 = 2. FM-ZF Stufe / AM-ZF Stufe, geregelt
UABC80 = AM-Demodulator und Regelspannungserzeugung
UABC80 = FM-Demodulator
UABC80 = NF-Vorstufe
UL84 = NF-Endstufe
UY85 = Einweg-Gleichrichter
Gehörrichtige Lautstärkeregelung
Klangregler
Permanent-dynamischer Lautsprecher 17x10 cm
Anschlüsse für Hochantenne, Erde, UKW-Dipol, Tonabnehmer und Zusatzlautsprecher 5 Ohm
Betrieb am Gleich- oder Wechselstromnetz umschaltbar 127/220 Volt 65 Watt
Bakelitgehäuse mit den Abmessungen 300x198x170 mm, Gewicht 3,7 kg
Neupreis im Jahr 1958 DM: 199.-

SABA Sabine M Chassis

Gegenüber der ersten Sabine wurde das technische Konzept beibehalten, einige Details haben sich jedoch verändert.
Der UKW-Tuner ist jetzt SABA-typisch mit einem dreifach-Variometer in einer abgeschirmten Box untergebracht.
Das Gerät ist in dem Film "Zürcher Verlobung" neben Liselotte Pulver und Paul Hubschmid zu sehen. In dem Streifen wird auch eindrucksvoll gezeigt, wie in den 50ern Röhrenradios repariert wurden - mit Heinz Richters "Radiobasten für Jungen" hätte das vieleicht besser geklappt.